Qigong

Qigong ist ein altes chinesisches Übungssystem, das Elemente von Meditation, Imaginations- und Konzentrationsübungen, Atem- und Bewegungsübungen vereint.

Die Wurzeln der Jahrtausende alten Entwicklung liegen in den Kampfkünsten, in den religiösen und philosophischen Strömungen des Daoismus, des Buddhismus und des Konfuzianismus sowie der traditionellen chinesischen Medizin.

Sinn der Übung ist, das Qi (Aussprache: „Tschi“, auch Chi geschrieben, jap. Ki), das grob mit „Lebensenergie“ übersetzt werden kann, in Fluss zu halten oder bei Störung wieder zum Fließen zu bringen. Auch wenn das „Qi“ bislang ebenso wenig wie die Meridiane der Akupunktur naturwissenschaftlich nachgewiesen werden konnte, sind wie bei der Akupunktur auch im Qigong die Wirkungen oft verblüffend und im Ergebnis wissenschaftlich belegt.

Ich studiere, übe und unterrichte Qigong mit wachsender Begeisterung, die sich aus der regelmäßigen Praxis und den spürbaren Wirkungen ergibt.

Qigong – bereits für sich alleine schon ein tief wirkendes, harmonisierendes Übungssystem – wirkt zusammen mit einer meditativen Schulung und dem Zazen als wertvolle körperbetonte und energetische Ergänzung.

Ich orientiere mich überwiegend an der Schulrichtung „Qigong Yangsheng“ nach Prof. Jiao Guorui.

Zum „Inneren Gigong“, den inneren Übungen (nei gong) zähle ich die
Meditation nach Hetty Draayer